Zum dritten Mal in Folge erzielte Phoenix Racing auf dem Nürburgring den zweiten Platz auf dem Podium. Beim sechsten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft kamen Frank Stippler, Hans-Joachim Stuck und Marc Basseng mit dem neu aufgebauten Bilstein-Audi R8 LMS nach 28 Runden mit einem Rückstand von 25,994 Sekunden auf den siegreichen Porsche ins Ziel.
Für die Mannschaft von Phoenix Racing gab es von den Fahrern ein dickes Lob. “Das Team hat hervorragend gearbeitet und unseren Audi R8 LMS nach dem Unfall vor zwei Wochen perfekt neu aufgebaut. Das Auto läuft prima”, so Hans-Joachim Stuck, der sich nach dem heftigen Unfall auf Grund plötzlich einsetzendem Regen beim vierten Lauf von seiner Gehirnerschütterung bestens erholt und fit präsentierte.
Frank Stippler hetzte den 525 PS starken R8, der bei etwa gleicher Leistung gemäß Reglement 100 Kilogramm mehr auf die Waage bringen muss als Dauersieger Porsche, mit einer exzellenten fahrerischen Leistung auf die zweite Startposition. Mit seiner Zeit von 8.11,833 Minuten für die 24,433 Kilometer lange Streckenvariante aus Nordschleife und kurzem Grand-Prix-Kurs verfehlte er die Pole-Position nur um sieben Zehntelsekunden.
Nach dem Start konnte Frank Stippler sich bald an die Spitze setzen. Bis zur siebten Runde führte er das Feld an. Danach übergab er das Audi-Volant an Marc Basseng, der später von “Strietzel” Stuck abgelöst wurde, ehe Frank Stippler für den Schlussspurt erneut ins Cockpit des GT3-Sportwagens stieg.
“Zum dritten Mal Zweiter zu werden und auf dem VLN-Podium zu stehen, ist grundsätzlich eine tolle Leistung. Gratulation an die Fahrer und auch ans Team, das beim Neuaufbau des R8 wirklich ganze Arbeit geleistet hat”, erklärte Phoenix-Teamchef Ernst Moser. “Zufrieden sind wir trotzdem nicht, denn wir wollen gewinnen. Doch dazu sind wir derzeit trotz allen Einsatzes nicht in der Lage, weil das Reglement den Audi R8 offensichtlich benachteiligt.”












