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DTM-Finale Hockenheim: Rockenfeller holt Podiumsplatz im letzten Saisonrennen
15.10.2017
Mike Rockenfeller beendet den finalen Lauf auf dem Hockenheimring mit Podiumsplatz drei und wird Vierter in der Meisterschaft. Loïc Duval fährt im Sonntagsrennen als 15. ins Ziel.

Im 18. und damit letzten Lauf der DTM-Saison 2017 hat Mike Rockenfeller dem Audi Sport Team Phoenix einen weiteren Podiumserfolg beschert. Dennoch verpasste Rockenfeller den Sprung in die Top 3 der Fahrerwertung – er wurde am Ende Vierter in der Meisterschaft. Im Qualifying für das Sonntagsrennen gelang dem Phoenix-Piloten die achtschnellste Zeit. Aufgrund der Rückversetzung (fünfte Verwarnung) seines Markenkollegen Jamie Green, konnte er jedoch von einer Position weiter vorne starten. Das Team setzte auf eine ähnliche Strategie wie am Samstag. Nach etwa zwei Drittel des Rennen kam Rockenfeller zum Reifenwechsel an die Box und startete anschließend erneut eine Aufholjagd. Über die verbleibenden zehn Runden hinweg verkürzte er den Abstand zur Spitze. Lediglich den späteren Rennsieger Wittmann (BMW) sowie seinen Audi-Kollegen und neuen DTM-Champion René Rast konnte Rockenfeller nicht mehr einholen.

Entgegen der positiven Leistungskurve ab Mitte der Saison, erlebte Loïc Duval Saisonabschluss ein schwieriges Rennwochenende. Nach dem letzten Platz am Vortag, konnte der Franzose auch im Finale keine Punkte erzielen – er kam als 15. ins Ziel.

Ernst Moser
„Wie stark der Audi RS 5 DTM in diesem Jahr war, hat man besonders in den letzten Rennen gesehen, als alle Autos mit gleichem Gewicht gefahren sind. Es macht natürlich Spaß, mit einem solch schnellen Auto zu arbeiten. Dafür ein großes Dankeschön an Audi. Die DTM hat den Fans viele tolle Rennen geboten. Und die vollen Tribünen beim Finale in Hockenheim haben schon Lust aufs nächste Jahr gemacht. Wir haben mit Rocky wieder zu alter Stärke zurückgefunden. Er ist eine tolle Saison gefahren. Bei Loïc lief es bis auf den Podiumserfolg in Zandvoort nicht so wie erhofft. Die Ursache dafür müssen wir jetzt herausfinden. Glückwunsch und ein Riesenkompliment an das Team Rosberg und die beiden Fahrer für einen wahrlich meisterlichen Auftritt.“

Mike Rockenfeller
„Das Team und ich wollten aus dem Loch, in dem wir im vergangenen Jahr waren, herauskommen. Das haben wir geschafft. Was die Rennen angeht, waren wir sehr gut dabei. Ich habe einmal gewonnen und war ein paarmal auf dem Podium. Dass es am Ende nicht ganz nach vorn gereicht hat, lag an den nicht ganz so guten Qualifying-Ergebnissen. Da haben Rosberg und René (Rast) einfach super gearbeitet und am Ende verdient den Titel geholt.“

Loïc Duval
„Ich wusste, dass es als Neuling nicht einfach werden würde in einer so stark besetzten Serie wie der DTM. Aber so, wie es gelaufen ist, hatte ich mir das sicher nicht vorgestellt. Immerhin: Die Leistungskurve zeigte tendenziell aufwärts. Die Rennen in Moskau und Spielberg waren recht ordentlich. Höhepunkt war natürlich mein zweiter Platz in Zandvoort. Hier in Hockenheim lief es hingegen überhaupt nicht. Aber so ist das in der DTM, das haben mir einige Fahrer bestätigt. Mal fährt man hinterher, und plötzlich mischt man wieder vorn mit. Man darf nur nie aufhören, alles für den Erfolg zu geben. Mein Teamkollege Rocky ist dafür das beste Beispiel. Von daher blicke ich zuversichtlich aufs nächste Jahr.“


Endstand Fahrerwertung:
1. René Rast (Audi Sport Team Rosberg) 179 Punkte
2. Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline) 176 Punkte
3. Jamie Green (Audi Sport Team Rosberg) 173 Punkte
4. Mike Rockenfeller (Audi Sport Team Phoenix) 167 Punkte

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