DTM: Mike Rockenfeller erobert Platz fünf

Starker Saisonauftakt für Mike Rockenfeller in der DTM 2012: Der Audi-Pilot fuhr auf Platz fünf.
Vor einer eindrucksvollen Kulisse von 142.000 Zuschauern (am Wochenende) startete die DTM auf dem Hockenheimring mit einem turbulenten Rennen furios in ihre neue Ära. Mike Rockenfeller belegte im Schaeffler Audi A5 DTM des Audi Sport Team Phoenix Rang fünf, nachdem er kurz vor Rennende Mercedes-Pilot Christian Vietoris vorbeilassen musste. Auch sein Teamkollege Miguel Molina holte im Red Bull Audi A5 DTM von Startposition 17 kommend als Neunter Punkte.
Zeit zum Durchatmen hat die Audi-Mannschaft nach dem Saisonauftakt nicht: Bereits am kommenden Wochenende steht das nächste DTM-Rennen auf dem Programm. Die Teams reisen daher am Dienstag direkt von Hockenheim zum Lausitzring.
Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi A5 DTM), Platz 5
„Das Rennen war sehr anstrengend, ich hatte einen guten Start. Danach hatte ich zu kämpfen, denn wir hatten vorher die Bremse gewechselt und der Reifendruck war etwas niedrig. Ich musste (Gary) Paffett am Start vorbeilassen. Ich lag dann auf Platz fünf und bin eine ähnliche Pace wie Mattias Ekström gefahren. Wir hatten zwei gute Boxenstopps. Am Ende musste ich Christian Vietoris ziehen lassen, er war mir zu schnell und ich wollte heute unbedingt die Punkte mitnehmen.“
Miguel Molina (Red Bull Audi A5 DTM), Platz 9
„Es war ein gutes Rennen für mich. Ich bin von einer schwierigen Position gestartet, nämlich Platz 17, und dennoch Punkte für Platz neun geholt. Das war positiv. Das Team hatte eine gute Strategie. Ich hatte im Rennen einen guten Speed und habe zwei Punkte gesammelt. Das war ein guter Saisonbeginn nacheinem nicht so guten Qualifying.“
Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix)
„Miguel Molina ist von Platz 17 auf Platz neun vorgekommen und hat seinen Rennspeed gefunden. Leider ist er beim Boxenstopp etwas zu weit gefahren und musste David Coulthard vorbeilassen, sonst wäre er noch ein oder zwei Plätze weiter vorne gelandet. Mike Rockenfeller ist traumhaft gefahren, aber wir hatten einfach nicht den Speed, um mit den Mercedes mitzufahren. Wir mussten uns wehren, das müssen wir für den Lausitzring abstellen.“