Aller guten Dinge sind drei

Aller guten Dinge sind drei

Zwei Rennserien an einem Wochenende – das ist keine Seltenheit für Phoenix Racing. Am 10. und 11. Juli legte die Mannschaft aber noch einen drauf und war in vier Meisterschaften an drei verschiedenen Orten unterwegs. Am Ende stehen ein Sieg und vier Podien für das Team aus Meuspath zu Buche.

Drei Podien und ein Sieg an der niederländischen Küste

Auf dem Circuit Zandvoort standen für den Rennstall gleich zwei Championate auf dem Programm. Im Porsche Carrera Cup Deutschland hörte Ayhancan Güven da auf, wo er drei Wochen zuvor in Monza aufgehört hatte. Mit Platz drei am Samstag und dem Sieg am Sonntag jubelte er nach beiden Läufen auf dem Podium. Dank der starken Ausbeute kletterte der 23-Jährige in der Tabelle außerdem auf den zweiten Rang. Teamkollege Jan-Erik Slooten machte das Tripple perfekt: Am Samstag stand er als Dritter auf dem ProAm-Treppchen.

An selber Stelle gastierte auch das ADAC GT Masters. In der Deutschen GT-Meisterschaft kämpften Jusuf Owega und Patric Niederhauser auf der neu gestalteten Strecke um Punkte und Platzierungen. Mit Platz neun am Sonntag sicherte sich das Duo die bis dato beste Platzierung 2021. „Eine gute Grundlage für die nächste Läufe“, ist sich Teamchef Ernst Moser sicher. „Nun gilt es, weiterzuarbeiten und in der zweiten Saisonhälfte ums Podium zu kämpfen.“

Doppelte Rennaction = doppeltes Podium

Rund 360 Kilometer entfernt vom Dünenkurs standen zwei weitere Phoenix Racing-Piloten gleich an beiden Tagen auf dem Podest. Auf der Nürburgring-Nordschleife schnappten sich Vincent Kolb und Frank Stippler beim NLS-Double-Header in zwei dramatischen Läufen die Plätz drei und zwei. Damit stand das Duo zum dritten Mal in Folge auf dem Treppchen der Nürburgring Langstrecken-Serie. Die beiden gehören damit zu den erfolgreichsten Piloten der bisherigen Saison.

„Natürlich ist es schade, dass es am Sonntag nicht für den Sieg gereicht hat. Das Team hat uns ein super Auto hingestellt und wir haben bis zum Schluss alles gegeben, um Platz eins nach Hause zu bringen“, so Kolb. „Die letzten Runden waren extrem nervenaufreibend, haben aber auch richtig viel Spaß gemacht. Zum Schluss hatten wir etwas Pech mit dem Verkehr, aber ich bin trotzdem glücklich mit dem Resultat.“


Der schnellste Youngster im LMP3-Feld

Auch im Michelin Le Mans Cup sah es zu Beginn nach dem angestrebten Sprung auf das Treppchen aus. Im italienischen Monza beeindruckte Finn Gehrsitz als einer der jüngsten Teilnehmer im Feld mit der ersten Pole-Position der Saison. Im Rennen mussten der 16-Jährige und Teamkollege Hamza Owega dann aber aufgrund technischer Probleme einen Ausfall hinnehmen.

„Natürlich sind wir enttäuscht darüber, wie das Rennen geendet hat. Wo genau das Problem lag, können wir momentan noch nicht sagen“, erklärte Teammanager Ron Moser im Anschluss an den dritten Saisonlauf. „Die Jungs können aber dennoch stolz auf sich und ihre Performance sein. Sie haben erneut bewiesen, dass sie zu den Schnellsten gehören und das Zeug dazu haben, aufs Podium zu klettern. Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis es klappt.“

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Datum

11. Juli 2021

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