Bestandsaufnahme: Vorgeschmack aufs 24-Stunden-Rennen

Bestandsaufnahme: Vorgeschmack aufs 24-Stunden-Rennen

Vier Fahrzeuge und eine Menge Erkenntnisse: Kaum ein Team hatte zum Qualifikationsrennen für die 24 Stunden auf dem Nürburgring wohl so viel zu tun wie Phoenix Racing. Drei Audi R8 LMS GT3 (#5, #11, #15) sowie einen Ferrari 488 GT3 (#22) setzten die Meuspather ein – und holten mit Rang drei den nächsten Podestplatz.

Was genauso wichtig war wie der Sprung aufs Treppchen? Sich für den Saisonhöhepunkt im Juni in Stellung bringen! Während des Qualifikationsrennens sammelte die Mannschaft daher wichtige Erkenntnisse über:

Das Kräfteverhältnis. Ein Blick auf die Rundenzeiten des sechsstündigen Laufes machte deutlich, wie ausgeglichen die Kräfte auf der Nürburgring-Nordschleife waren. Bis zum Schluss kämpften Audi, BMW, Mercedes und Porsche um die Top-Ergebnisse. „So fahre ich gern Rennen!“, kommentiert Teamchef Ernst Moser die Generalprobe zum 24-Stunden-Klassiker. „Wenn heute alle mit offenen Karten gespielt haben, so wie wir, dann sehen wir Anfang Juni hoffentlich ein ähnlich spannendes Rennen. Wir sind auf jeden Fall gut aussortiert und freuen uns auf das Event.“

Die Konkurrenz. Mit Startplatz eins meldeten Nicki Thiim, Frank Stippler, Michele Beretta und Vincent Kolb bereits im Vorfeld des Rennens Ansprüche auf den Sieg an. Was im Lauf folgte, war erneut ein Duell zwischen Audi und Porsche an der Spitze. Ein Ausrutscher ins Kies infolge eines Überholvorganges eines langsameren Fahrzeugs warf die #11 zunächst auf Rang sechs zurück. Mit großem Willen kämpfte sich das Phoenix Racing-Quartett jedoch zurück und durfte am Ende Rang drei feiern.

Die eigenen Stärken. Kaum eine Rennstrecke bestraft Fehler so gnadenlos wie die „Grüne Hölle“, kaum ein Kurs ist anspruchsvoller. Umso wichtiger ist da eine starke Mannschaft. „Das Team hat heute einen großartigen Job gemacht und uns ein Top-Auto hingestellt. Ich freue mich sehr für alle, aber vor allem für Vincent. Er hat mit Blick auf den Speed wieder einen großen Schritt gemacht“, sagte Routinier Stippler nach dem Lauf. Mike Rockenfeller, Dennis Marschall und Markus Winkelhock zeigten im werksseitig eingesetzten Schwesterfahrzeug #15 ein fehlerfreies Rennen und überquerten die Ziellinie auf Rang sieben.

Den Defektteufel. Ohne ein paar Blessuren verlässt man den Nürburgring nie. Das bekam die Phoenix Racing-Mannschaft trotz zweier Top-10-Plätze gleich doppelt zu spüren. Zwei der vier eingesetzten Boliden musste das Team vorzeitig aus dem Rennen nehmen. Bereits nach acht Runden musste der Audi R8 LMS GT3 #5 im IronForce-Design aufgrund von Leistungsverlust zurück an die Box kommen. Für die Crew des für WTM Racing eingesetzten Ferrari #22 war aufgrund eines Ausrutschers auf einer Ölspur nach rund 4,5 Stunden Schluss.

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Datum

10. Mai 2021

Kategorien

Phoenix Racing

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