Debütsieg für Jusuf Owega zum Finale

Debütsieg für Jusuf Owega zum Finale

Heimvorteil genutzt: Beim Finale auf dem Nürburgring gelang Phoenix Racing der erste Sieg in der Junior-Wertung des ADAC GT Masters 2021.

Dass beim letzten Rennwochenende im November mit keinen hohen Temperaturen zu rechnen war, war allen im Vorfeld klar. Entsprechend gut besucht war die Phoenix Racing Lounge, die dazu einlud, die beiden Läufe des ADAC GT Masters bei einer heißen Tasse Kaffee oder Glühwein zu verfolgen. „Das Wochenende am Ring gab uns noch mal die Möglichkeit, jede Menge Freunde und Partner zu begrüßen“, sagte Teammanager Jean-Luc Tille.

Zum gelungenen Saisonabschluss trugen neben den Gästen vor allem die Fahrer bei. Die Aufholjagd von Patric Niederhauser und Jusuf Owega gehörte zweifelsohne zu den Highlights des Rennens am späten Sonntagnachmittag. Nachdem sich Niederhauser gleich zu Beginn um vier Positionen verbesserte, fuhr Owega in seinem Stint die Ellenbogen aus. Aus zahlreichen Rad-an-Rad-Kämpfen ging der 19-Jährige als Sieger hervor.

Am Ende stand mit Gesamtrang fünf nicht nur der nächste Top-5-Erfolg zu Buche. Erstmals reichte es auch zu Platz eins in der Junior-Wertung. Die Leistungskurve des Nachwuchsfahrers zeigte während des ganzen Jahres steil nach oben, wie Jean-Luc Tille erklärt: „Jusuf hat viel gelernt und auch aus Rückschlägen viel mitgenommen. Das hat er mit seinen Ergebnissen in den letzten Rennen unter Beweis gestellt. Der Sieg ist die Krönung einer starken Saison“, so der Teammanager.

Und wenn wir schon bei lobenden Worten sind, wollen wir nicht Patric Niederhauser vergessen. Der ADAC GT Masters-Champion von 2019 war eine treibende Kraft im Team und zugleich wichtiger Mentor für den Youngster an seiner Seite. Schelle Rundenzeiten in den Qualifyings und eine stets starke Pace in den Rennen taten ihr Übriges.

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Datum

9. November 2021

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