Erstes Rennen, erstes Podium

Erstes Rennen, erstes Podium

Wenn das mal kein überzeugender Auftakt war: Im Kampf ums Podest beim ersten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie 2021 hatten gleich zwei Phoenix Racing-Duos beste Chancen. Wer sich am Ende durchsetzte? Geburtstagskind Nicki Thiim und Teamkollege Michele Beretta.

Der Sieg ging zwar ans Porsche-Lager, die Gunst der TV-Kameras hatten jedoch die beiden Audi R8 LMS GT3 von Phoenix Racing sicher. Und das aus gutem Grund: Die spannende Auseinandersetzung zwischen Thiim und Routinier Frank Stippler im Schwesterwagen prägte die Schlussphase des vierstündigen Laufs.

Etwa 30 Minuten standen noch auf der Uhr und sowohl der Däne im Audi #11 als auch der 46-Jährige aus Bad Münstereifel im Schwesterfahrzeug #5 wollten unbedingt auf das Podest. Beide Piloten schenkten sich nichts und lieferten den Zuschauern im Livestream enge Rad-an-Rad-Kämpfe und starke Überholmanöver. Am Ende entschied Thiim das teaminterne Duell für sich und schickte sich an, auch noch Platz zwei zu erobern. Über zehn Sekunden macht er gut und musste sich letztendlich nur mit knapp einer Sekunde Rückstand geschlagen geben.

„Das Rennen hat richtig Spaß gemacht, vor allem die fairen Duelle mit Stippi. Das war echtes Racing! Ich habe am Ende nochmal richtig gepusht – eine Runde hätte ich noch gebraucht. Der dritte Platz ist aber dennoch ein super Ergebnis“, kommentierte der 32-Jährige das Rennen. „Ich muss mich bei meinem Teamkollegen Michele und meiner Mannschaft bedanken. Die haben einen tollen Job gemacht. Das ich zum Schluss noch eine Rundenzeit von 7:58 setzen konnte, unterstreicht die gute Performance des Autos.“

Die Leistung von Stippler und Vincent Kolb war trotz des verpassten Podestplatzes nicht minder hoch einzuschätzen. Den Grundstein für das starke Rennen legte das Duo bereits mit dem dritten Rang im Qualifying. Im Lauf knüpften der Routinier und der Youngster an diese Leistung an. „Für Vincent und Frank ist es natürlich schade, doch beide haben sich dennoch überzeugend präsentiert“, so Teamchef Ernst Moser. „Vincent hat sich erneut gesteigert und persönliche Bestzeiten im GT3 gesetzt. Darauf kann er stolz sein.“

Den zufriedenstellenden Auftritt der Mannschaft rundete das Aufgebot von „WTM powered by Phoenix“ ab. Bereits im Qualifying ließen Daniel Keilwitz, Jochen Krumbach und Georg Weiss im Ferrari 488 #22 mit dem siebten Rang aufhorchen. Am Ende überquerte das Trio als Zehnter die Ziellinie.
Kommentarfunktion für diesen Artikel deaktiviert.

Ähnliche Artikel

Bestandsaufnahme: Vorgeschmack aufs 24-Stunden-Rennen

Bestandsaufnahme: Vorgeschmack aufs 24-Stunden-Rennen

Weiter lesen
Breit aufgestellt an allen Fronten

Breit aufgestellt an allen Fronten

Weiter lesen
Ron Moser: „Damit können wir zufrieden sein“

Ron Moser: „Damit können wir zufrieden sein“

Weiter lesen
Klappe, die Zweite: Saisonauftakt der NLS

Klappe, die Zweite: Saisonauftakt der NLS

Weiter lesen
Startschuss für den Michelin Le Mans Cup

Startschuss für den Michelin Le Mans Cup

Weiter lesen
Mit Niederhauser und Owega im ADAC GT Masters

Mit Niederhauser und Owega im ADAC GT Masters

Weiter lesen
Phoenix Racing und IronForce schließen langfristige Partnerschaft

Phoenix Racing und IronForce schließen langfristige Partnerschaft

Weiter lesen
Rückkehr in den Porsche Carrera Cup

Rückkehr in den Porsche Carrera Cup

Weiter lesen

Datum

17. April 2021

Kategorien

Phoenix Racing

Zurück zur Übersicht