Gelungenes Debüt in der Asian Le Mans Series

Gelungenes Debüt in der Asian Le Mans Series

Diese Bilanz kann sich sehen lassen: Nach zwei dritten Plätzen in Dubai kletterte Phoenix Racing beim Finale der Asian Le Mans Series in Abu Dhabi erneut auf das Podium. Dank der starken Punkteausbeute in den insgesamt vier Rennen beendet das Team aus Meuspath die Saison 2021 mit einer Top-Platzierung in der Meisterschaft.

„Wir können mit unserem Debüt im LMP-Bereich sehr zufrieden sein“, resümiert Moser. „Wir standen in drei der vier Rennen auf dem Podium, haben immer zu den besten vier Mannschaften gehört. Das ist auf diesem Niveau nicht selbstverständlich. Ein großer Dank geht dabei an die Mannschaft, die unermüdlich gearbeitet und diese Erfolge möglich gemacht hat.“

Auch in Abu Dhabi durfte sich Phoenix Racing wieder auf ein starkes Trio verlassen – mit einer Änderung zu Dubai: GT-Ass Kelvin van der Linde übernahm für Nicki Thiim und unterstützte Matthias Kaiser und Simon Trummer im #5 Oreca 07. Mit zwei starken Qualifyings und den Startplätzen zwei und drei legte der Südafrikaner bei seiner LMP2-Premiere den Grundstein für den Erfolg.

Ebenso stark präsentierte sich der 24-Jährige im Finale am Samstag. Mit einer konstant starken Leistung hatten Trummer und Kaiser zunächst Rang drei verteidigt. Van der Linde übernahm zum Schluss, knüpfte nahtlos an die starken Rundenzeiten an und sicherte den dritten Rang.

Bereits im ersten Lauf auf dem Yas Marina Circuit mussten die Oreca-Piloten starke Nerven zeigen. Eine Kollision mit anschließendem Wechsel der Front sowie mehrere Safety-Car-Phasen in der ersten Rennhälfte bremsten den Kampf um die Top-3 zunächst aus. Am Ende überquerte van der Linde die Ziellinie als Vierter.


Rang acht zum Finale

Jan-Erik Slooten und Leo Weiss überzeugten in der Premierensaison ebenso. Bereits im ersten Rennen in Dubai demonstrierten sie mit Rang fünf im LMP3 ihr Talent. Anschließend musste das Duo aber eine Vielzahl von Rückschlägen hinnehmen – so auch in Abu Dhabi.
Zunächst verpassten die beiden Ligier-Piloten, die ihr Debüt in der Asian Le Mans Series gaben, einen großen Teil der Trainingszeit aufgrund eines Drehers und anschließender Kollision. Auch in den Rennen blieben die Motorsportler im JS P320 mit dem auffälligen IronForce-Design nicht von Reibereien und Schäden verschont.

Das Wort „aufgeben“ kam Slooten und Weiss dennoch nicht in den Sinn. Nachdem sie den dritten Lauf aufgrund einer defekten Lenkung noch vorzeitig beenden mussten, kämpften sie im vierten und letzten Rennen verbissen. Trotz Berührung und mehreren Safety-Car-Phasen zu Beginn ließ das Duo nicht locker und beendete den Finallauf auf Position acht in der Klasse.

„Ich kann nur wieder betonen, wie hoch die Leistung von Leo und Jan-Erik einzuschätzen ist“, lobt Moser die Piloten, die erstmals auf dem Yas Marina Circuit unterwegs waren. „Sie haben viele Rückschläge hinnehmen müssen und in den Trainings wertvolle Tracktime verloren. Dennoch haben sie in den Rennen eine starke Leistung gezeigt und sich weiter verbessert.“

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Datum

20. Februar 2021