Le Mans Cup: Es geht doch!

Le Mans Cup: Es geht doch!

Der Knoten ist geplatzt – davon sind wir nach dem letzten Rennwochenende im Michelin Le Mans Cup überzeugt! Denn neben einer Doppelpole gab es auch einen Podesterfolg zu bejubeln.

„Das hat allen gutgetan“, sagt Ron Moser, der seit Saisonbeginn den Einsatz von Phoenix Racing in der Prototypen-Serie verantwortet. „Das Jahr hatte bisher Höhen und Tiefen. Die ganze Mannschaft machte immer einen super Job, nur in den Ergebnissen spiegelte sich das nicht wider. Umso mehr können wir uns daher über die Vorstellung in Spa freuen.“

Was der Teammanager damit meint? Unter anderem die Glanzvorstellung von Finn Gehrsitz, der sich im Qualifying die Pole-Position für den sechsten Lauf sicherte. Zum zweiten Mal in dieser Saison stand damit der auffällige Stahlwerk-Ligier auf dem begehrtesten Startplatz – und das in bester Gesellschaft: Denn dank einer ebenfalls starken Leistung stellte WTM-Pilot Torsten Kratz den Duqueine M30-D08 auf die zweite Position.

Der Erfolg im Qualifying kam nicht von ungefähr: „Wir haben dieses Mal besonders viel ausprobiert, um eine gute Abstimmung zu finden“, erklärt Youngster Gehrsitz. „Immer wieder haben wir am Freitag das Set-up umgebaut, um unsere Schwachstellen zu beseitigen. Gerade im Bereich Eau-Rouge hatten wir anfangs noch einen Nachteil, den wir jedoch aufholen konnten.“

Apropos Aufholen: Im Rennen fiel Teamkollege Hamza Owega gleich in der turbulenten Anfangsphase, in der sich mehrere Autos drehten, zurück. Hinzu kamen Probleme beim Boxenstopp, die wertvolle Zeit kosteten. Die anschließende Aufholjagd endete mit Platz vier und 13 Zählern für die Meisterschaft. In der Tabelle rangiert das Duo Owega/Gehrsitz vor dem Finale auf Rang sieben in der Fahrerwertung. In der Teamwertung steht Rang sechs zu Buche.

Einen tiefen Schluck aus der Sektpulle durften sich derweil Torsten Kratz und Leo Weiss gönnen. Die beiden steuerten das Schwesterfahrzeug auf Rang drei über die Ziellinie und feierten damit ihren ersten Podesterfolg im Michelin Le Mans Cup. „Dieses Podium haben sie sich nach dieser fehlerfreien Leistung mehr als verdient“, freute sich Ron Moser.

Und wenn wir gerade schon bei lobenden Worten sind: Auch der Top-10-Erfolg von Frank Kräling und Connor de Philippi kann sich sehen lassen. Das erstmals von Phoenix Racing betreute Duo fuhr in Spa den zehnten Rang nach Hause.

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Datum

20. September 2021

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Phoenix Racing

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